Für ein Fotografie-Projekt meines Kunststudiums bin ich in die Innenstadt getigert und habe fremde Menschen portraitiert. Ziel war es eigentlich, Kamera-einstellungen und Licht- und Schatten-kompositionen zu üben, aber für mich hat sich plötzlich eine Welt aufgetan.

Ich war so vollkommen fasziniert, von all dem Leben und den Geschichten, die in diesen Menschen wohnen.

Ich hab' mich völlig verliebt in die Gesichter und in alles, was sie erzählen. In das Beobachten von Momenten und die Möglichkeit, diese in Bildern zu konservieren.

Inzwischen arbeite ich hauptberuflich als Fotografin, und darf Menschen in den glücklichsten Momenten ihres Lebens begleiten. Ich bin hier für die Liebe und die Glückstränen, die "Ja, ich will's" und die Baby-Gluckser.

Das ist das pure Gold, und ich der dankbarste Mensch der Welt.